Ein klassischer Hattrick - Aeschbacher siegt auf der Lueg

Kühle 14 Grad und ein paar Regentropfen begleiteten den 74. Lueg-Schwinget auf der Lueg. Völlig unberührt davon blieb der eidgenössische Kranzschwinger Aeschbacher Matthias und siegte zum dritten Mal in Folge auf der Lueg – ein klassischer Hattrick. 

Bereits am Vormittag zeichnete sich die Dominanz von Aeschbacher ab. Der Schwinger, der am ESAF in Zug seinen ersten eidgenössischen Kranz holte, bezwang bis zum Mittag alle seine Gegner und setzte sich gleich an die Spitze der Rangliste. Erhielt er im ersten Gang gegen Roth Dominik noch die Note 9.75, so glänzte er im zweiten und dritten Gang mit einer klaren 10 gegen Bremgartner Marcel und Turin Antoine. Im vierten Gang dann traf er auf den zweiten Eidgenossen am Lueg-Schwinget, Roth Philipp, den er nach gut zwei Minuten mit einem inneren Haken platt auf den Rücken legte. Nach dieser Note 10 folgte im fünften Gang eine weitere 10 gegen Weyermann Florian. Die Teilnahme am Schlussgang war somit gesichert.

Sein Gegner im Schlussgang, Zürcher Remo aus Ruedisbach leistete sich lediglich im zweiten Gang einen Gestellten gegen Staub Severin. Alle anderen Gänge gewann der Oberaargauer gegen Berger Lorenz, Fankhauser Thomas, Wicki Cedric und Bremgartner Marcel. Der Schlussgang war nach 1 Min. und 24 Sekunden vorbei. Aeschbacher legte Zürcher Remo wiederum mit innerem Haken in Sägemehl. Zum dritten Mal nacheinander gewinnt der Neueidgenosse Aeschbacher somit den Lueg-Schwinget und nimmt den Simmentaler Muni „Force vo dr Lueg IV“ mit nach Hause.

„Er freue sich immer wieder auf der Lueg zu schwingen und zu siegen“, so ein fröhlicher Aeschbacher Matthias nach seinem Sieg. Die Saison ist für ihn damit aber noch nicht abgeschlossen. Er wird dieses Jahr noch am Chemihütte-Schwinget in Aeschiried teilnehmen.

Die Gastschwinger vom Schwingklub Ottenberger blieben für einmal chancenlos, erreichten aber mit Keller Manuel im Rang 7a ebenfalls eine gute Platzierung. Dem zweiten Eidgenossen, Roth Philipp lief es nicht nach Wunsch und er beendete den Lueg-Schwinget auf dem 8. Rang.

Die beiden Schwinger vom Schwingklub Burgdorf erreichten mit Gerber Martin den Platz 17c und mit Jan Blaser 13b. Letzterer etablierte sich, wie bereits im Vorjahr, im vorderen Mittelfeld.

Die Mannschaftswertung des Oberaargauischen Lueg-Cup 2019 ging an den Schwingklub Sumiswald. Die Emmentaler gewannen mit einem Total von 910.00 Punkten vor den gleichauf liegenden Klubs aus Kirchberg und Langenthal mit je 892.50 Punkten. Der SK Herzogenbuchsee musste sich mit dem vierten Rang begnügen.

Die Nachwuchswertung des Lueg-Cup (Jahrgänge 2000 – 2009) gewann Tschumi Lukas aus Wolfisberg vor Staub Severin aus Melchnau. Wüthrich Tim aus Grossdietwil wurde Dritter.

Der Schwingklub Burgdorf, Organisator des Lueg-Schwinget, sowie das gesamte OK Lueg-Schwinget gratulieren dem Sieger aber auch dem Schlussgang-Verlierer zu ihrem Erfolg. Der Muni „Force vo dr Lueg IV“ geht somit erneut nach Rüegsauschachen.


Rangliste

1.

Aeschbacher Matthias, Rüegsauschachen

59.75 Schlussgang

2.

Roth Dominik, Meikirch

58.25

3.

Zürcher Remo, Rüedisbach

57.25 Schlussgang

4a.

Weyermann Florian, Lotzwil

56.75

4b.

Berger Lorenz, Niederscherli

56.75

5a.

Tschanz Richard, Eriz

56.50

5b.

Tschumi Lukas, Wolfisberg

56.50

6.

Kropf Thomas, Rüegsauschachen

56.25

7a.

Keller Manuel, Braunau

56.00

7b.

Staub Severin, Melchnau

56.00

7c.

Berger René, Rüegsauschachen

56.00

Notenblatt des Siegers Aeschbacher Matthias

+

Roth Dominik

9.75

+

Bremgartner Marcel

10.00

+

Turin Antoine

10.00

+

Roth Philipp

10.00

+

Weyermann Florian

10.00

+

Zürcher Remo

10.00

Schlussrangliste Oberaargauer Lueg-Cup

1.

Schwingklub Sumiswald

910.00

2.

Schwingklub Kirchberg

892.50

2.

Schwingklub Langenthal

892.50

Nachwuchswertung Oberaargauer Lueg-Cup

1.

Tschumi Lukas, Wolfisberg

224.00

2.

Staub Severin, Melchnau

221.50

3.

Wüthrich Tim, Grossdietwil

218.75