Hauptversammlung 2019

Immer anfangs November treffen sich die Mitglieder des Schwingklubs Burgdorf zur alljährlichen Hauptversammlung. Rund 50 Mitglieder lauschten am 8. November 2019 um 20 Uhr im Restaurant Landgasthof Lueg  den Worten des Schwingklub-Präsidenten Patrick Sommer, der so einiges über das Vereinsjahr zu erzählen wusste. Nebst den üblichen Traktanden wie Rechnungsbericht,  Tätigkeitsprogramm und Ehrungen waren hauptsächlich das Eidgenössische in Zug und der vereinseigene Lueg-Schwinget die Höhepunkte der Saison. Im Traktandum Wahlen kam es zu einer Neubesetzung im Vorstand. Der bisherige Technische Leiter Jungschwingen, David Mathys, trat nach 7jähriger Vorstandsarbeit zurück und wurde für seine Verdienste als neues Freimitglied aufgenommen. Seine Arbeit wird weitergeführt von Janis Stäger, der aufgrund einer Handverletzung seine Aktivkarriere im vergangenen Frühjahr leider bereits mit 22 Jahren hatte beenden müssen.

Drei Berner Könige sollten genug sein. So jedenfalls der Wunsch der Innerschweizer, endlich auch mal wieder einen Schwingerkönig zu stellen. Christian Stucki machte dieser Hoffnung am Spätnachmittag des 25. August 2019 ein jähes Ende. Mit ihm gewann einer den Schlussgang, der es wahrlich verdiente und es war „halt“ wieder ein Berner. Rund 170 Mitglieder des Schwingklubs Burgdorf, die eines der begehrten Tickets erhalten hatten, freuten sich über diesen grossartigen Sieg im Sägemehl. 

Doch noch war mit dem ESAF in Zug die Schwing-Saison nicht zu Ende. Der vereinseigene Lueg-Schwinget vom 8. September 2019 brachte einen Sieger hervor, der sich grad eben am Eidgenössischen den ersten Kranz holte. Matthias Aeschbacher gewann zum dritten Mal in Folge den Muni auf der Lueg und bestätigte damit seine bestechende Form. Aber auch die „Eigengewächse“ wussten im Vereinsjahr zu überzeugen. Aktivschwinger Tobias Siegenthaler kehrte vom «Oberaargauischen» in Grafenried kranzgeschmückt nach Hause. Leider verletzte er sich kurz vor dem ESAF 2019, für das er sich als erster Burgdorfer seit vielen Jahren selektioniert hatte. Per Ende Saison hat er nun auch seinen Rücktritt vom aktiven Schwingsport eingereicht. Die Anwesenden verdanken entsprechend seine Leistungen mit grossem Applaus.  

Der Vorstand blickt nun aber bereits in die Zukunft. Der Schwingklub Burgdorf feiert nächstes Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Neben einem Jubiläumsfest wird auch eine Chronik verfasst, die die Geschichte des Schwingklubs festhält. Und im September 2020 trägt der Klub zum 75. Mal den Lueg-Schwinget aus 

Noch etwas ferner in der Zukunft, aber nicht weniger aufwändig, wird die Organisation dreier Schwingfeste im gleichen Jahr.  Als Mitglied im Oberaargauischen und Emmentalischen Schwingverband will es der Zufall, dass beide Gauverbandsfeste im Jahr 2024 für den Schwingklub Burgdorf anstehen. Hinzu gesellt sich auch das Bernisch-kantonale, das im 2024 in der Emmenstadt seinen Sieger sucht. Diesem Ansinnen haben nach der letztjährigen Hauptversammlung des Schwingklubs Burgdorf auch der Emmentalische, der Oberaargauische und schliesslich die Mitglieder der Delegiertenversammlung des Bernisch-kantonalen Schwingverbandes vom 13. Januar 2019 einstimmig zugestimmt. Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern, Gönnern und Freiwilligen, die im 2018 ehrenamtlich oder finanziell den Schwingklub unterstützten und freut sich auf ein erfolgreiches 2019.